
„Kunst ist für mich ein Mittel, um innere Prozesse sichtbar zu machen und Verbindung zu schaffen – zu sich selbst und zu anderen.“
Kunst begleitet mich, seit ich denken kann. Sie ist für mich kein fertiges Ergebnis, sondern ein Weg – ein Raum, in dem wir uns selbst begegnen dürfen.
Mein Weg führte mich über ein Jahr an einer Kunstschule in der Schweiz und ein Studium der Kunstgeschichte zu einer tiefen Auseinandersetzung mit Bildern, Formen und Ausdrucksweisen. Doch Kunst war für mich nie nur etwas, das man betrachtet oder analysiert. Sie war immer auch etwas, das man fühlt, erlebt und mit dem eigenen Körper erfährt – im Museum ebenso wie im Theater, in der Lyrik oder in der Bewegung.
Viele Jahre lang war der Eiskunstlauf ein wichtiger Teil meines Lebens. Auf dem Eis lernte ich nicht nur Disziplin, sondern auch Achtsamkeit, Vertrauen und Ausdruck. Als Leiterin von Kinderkursen und in Privatstunden war es mir besonders wichtig, Kinder ohne Leistungsdruck zu begleiten – sie zu stärken, ihnen Mut zu machen und ihnen Raum zu geben, sich in ihrem eigenen Tempo zu entfalten. Diese Haltung trage ich bis heute in meine Arbeit.
In meiner eigenen künstlerischen Praxis arbeite ich vor allem mit Ölmalerei und Aquarell – zwei sehr unterschiedliche Medien, die sich für mich gegenseitig ergänzen. Ich folge keinem festen Stil. Mich interessiert das Dazwischen: das Verbinden von Welten, Stimmungen und inneren Bildern. Kunst darf weich sein, widersprüchlich, suchend – so wie wir selbst.
Meine Begeisterung für kunsttherapeutische Ansätze entstand aus persönlicher Erfahrung. Als ich selbst erlebte, wie heilsam und klärend kreative Prozesse sein können, wuchs der Wunsch, dieses Wissen weiterzugeben. 2024 absolvierte ich die Ausbildung zur kunsttherapeutischen Praktikerin. Seither fließen kunsttherapeutische Impulse behutsam in meine Arbeit ein – ressourcenorientiert, offen und frei von Erwartungen.
Ich sehe mich als kreative Natur, die gerne gestaltet, bastelt, experimentiert und versucht, die Welt mit staunenden, kindlichen Augen zu betrachten. Mit meiner Arbeit möchte ich Räume schaffen, in denen Menschen zur Ruhe kommen dürfen, sich selbst begegnen und sich auf eine sanfte, kreative Weise ausdrücken können.


